Nächstes Tunisee-Wochenende: 9./10.7.2011
Heiß, heißer - Tunisee!!
Heiß sollte es werden laut Wetterbericht und das war es dann auch. Regina und Peter haben scheinbar eine Abmachung mit dem Wettergott getroffen und am Tunisee-Wochenende der SKIZUNFT gab es das bislang heißeste Wochenende des Jahres.
Bei noch erträglichen Temperaturen aber schon strahlendem Sonnernschein starteten fast 60 Skizünftler am Samstagmorgen: Autos, Anhänger, Zelte, Kühlschrank, Surfboards und Boote - alles war dabei! Noch schneller als üblich wurden gleich nach der Ankunft die Zelte aufgebaut und vor allem der Kühlschrank angeschlossen. Dieser hatte morgens noch 3 Grad angezeigt, nachdem er allerdings mit Fleisch, Salaten und Getränken gefüllt war, betrug die Innentemperatur 23 Grad! Aber wir hatten ja zwei Stunden Abkühlung im See fest gebucht.
Alte Hasen, Neulinge und sportliche Alleskönner am Start

- Gar nicht so einfach

- Gekonnt ist gekonnt!

- Hallo Fans :)
Pünktlich ging es dann zur Wasserskibahn, die die SKIZUNFT exklusiv für zwei Stunden gemietet hatte. Schwimmwesten wurden anprobiert, Wasserski ausgesucht und mit Unterstützung der "alten Hasen" fand jeder das richtige Sportgerät.
Schon wagten sich die ersten ans Seil, während andere noch recht skeptisch die Startversuche und den Wasserskilift beobachteten. Diejenigen, die noch nie gefahren waren, konnten den Rat der Profis gut gebrauchen. "Arme lang lassen - auf keinen Fall anziehen" oder "Beim Start tief in die Knie gehen und lange unten bleiben" waren die Top-Tipps. Wem das tief in die Knie gehen nicht gelang, der bekam beim zweiten Versuch eine Rothausbierkiste unter den Po.
Auch die Schaulustigen und die Fotografen kamen auf ihre Kosten. "Packt er's oder fällt er doch noch rein?" fragten sie sich ein ums andere Mal.
Den alten Hasen gelang der Start problemlos und auch die meisten Neulinge zogen bald ihre Runden. Angefeuert von den Wartenden wurden auch Monoski, Kneeboard und Teller ausprobiert und auch der ein oder andere Schwung und Sprung waren zu erkennen.
Lang, länger, Wasserski
Nach zwei Stunden waren die Arme lang, die Zeit um und die meisten legten sich ans mittlerweile gut gefüllte Ufer zum Ausruhen. Das Thermometer stieg unaufhörlich weiter und auch das Seewasser war keine wirkliche Erfrischung. Also war Entschleunigen angesagt!
Recht früh legte sich dann Grillmeister Yogi - diesmal ganz modisch behütet - ins Zeug, um pünktlich zum letzten WM-Spiel der deutschen Mannschaft fertig zu sein. Die Camping-Public-Viewer sahen das 3:2 gegen die Urus. Kommentar: "Na also es geht doch!". Und diejenigen, die aufopferungsvoll aufs Zelt und die alkoholfreien Getränke aufpassten, wurden über den Spielstand jederzeit live per Vuvuzela informiert. Ein kräftiger Regenguss brachte ein wenig Abkühlung,und die meisten konnten eine geruhsame, wenn auch kurze, Nacht verbringen.
Der Sonntag startete mit einem leckeren Frühstück und schon bald darauf waren die ersten wieder am und im See. Ein paar Unverbesserliche fuhren noch einmal Wasserski und mussten mit dem Muskelkater am nächsten Tag leben. Es wurde noch Fußball, Frisbee und Speedminton gespielt, auf der Slackline und dem Wackelbrett balanciert und zwei (!!) gemeine Kreuzworträtsel gelöst. Manche dösten auch einfach nur in der Sonne oder im Liegestuhl im Schatten. Und natürlich musste auch die WM-Berichterstattung einer sonntäglich erscheinenden Sport-Fach-Zeitung aufmerksam gelesen werden.
Nachdem dann auch der letzte Tropfen Wasser getrunken war, wurde alles wieder verpackt und mit den Gedanken an ein rundum gelungenes Wochenende ging es wieder zurück nach Rheinfelden.

